Übersetzer brauchen Hilfsmittel:

Wörterbücher

http://dict.leo.org
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deutsche Rechtschreibung

http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Deutsche_Rechtschreibung
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Rechtschreibkorrektur für Ubuntu

Tools

Virtaal - einfach und schnell, in Python geschrieben für alle Betriebssysteme (z.Z. leider noch nicht für Mac OS X), nutzt Google- und Microsoft-Translation-Services; hat autocomplete für Wörter (leider gewöhnungsbedürftige Tab-Taste)
poedit einfach
http://omegat.org tolles Werkzeug, baut leider Fehler für Escape-Zeichen ein, aus /" wird ///" u.ä.

https://translate.google.com/toolkit/list?hl=de Google darf mit seinem Produkt natürlich nicht fehlen. Hier kann man sogar ganze Dokumente übersetzen, und anschließend einfach den Satzbau umstellen.

https://translate.google.com/ Wer einfach kurz ein Wort nachschlagen möchte, der kann auch hier suchen

Module

i18n = Localization neben locale wichtig für mehrsprachige Sites
l10n_client zum direkten Übersetzen auf der Site
l10n_update lädt Übersetzungen von einem Localization Server

Dokumentation

Beschreibung des Übersetzungssytems
Open-Source-Software für Übersetzer von Alexandra Kleijn bei heise

Tools zum Umgang / Konvertierung von pot / po / TMX - Dateien

http://translate.sourceforge.net/wiki/toolkit/po2tmx

Wörterbücher anderer Projekte

Wörterbuch-Übersicht *buntu & Co.
Microsoft (web.archive.org)

Comments

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die deutsche Drupal-Übersetzung nie nach der neuen deutschen Rechtschreibung verfasst wurde, und das ist auch gut so. Wie die meisten Tageszeitungen verwenden wir die alte Rechtschreibung mit einigen Elementen der neuen. Zu den verwendeten Elementen gehört zum Beispiel die Ersetzung von 'ß' durch 'ss' nach kurzen Vokalen (z.B. "Fass", nicht "Faß", aber "Buße"). Zu den nicht verwendeten Elementen gehört die Auseinanderschreibung (z.B. "sinnentstellend", nicht "Sinn entstellend").

Das ist, wie ich übersetze und approve und entspricht den meisten Texten, die ich gesehen habe. Ich verwende z.B. auch "selbständig" und "aufwendig", nicht "selbstständig" oder "aufwändig"). Ich meine, wir hätten uns darauf auch einmal mehr oder weniger offiziell geeinigt, aber da kann ich mich auch täuschen.

Das 'ß' wird in der Schweiz anders behandelt, soweit ich weiß entsprechend der alten deutschen Rechtschreibung. Meines Wissens nach bietet das Übersetzungssystem leider keine gute Lösung für die Behandlung von Sprachvarianten. Man könnte aber versuchen, so etwas entweder innerhalb oder außerhalb des Localization-Servers zu implementieren. Für den Anfang wären Patch-Dateien gut, mit denen man die de.po auf de-ch.po patchen könnte.

So wie ich das Schweizer-Deutsch-Projekt hier verstehe, ist die deutsche Rechtschreibung, sowohl alt als auch neu, eher weniger relevant, da es sich um eine Übersetzung in Berndeutsch handelt, also einen Schweizer Dialekt.

Was das ß angeht, existiert das in der Schweizerhochdeutschen Schreibweise gar nicht, es wird immer als «ss» geschrieben.

Historisch gesehen ist ja das „ß“ eine Ligatur von „s“ und „z“, also „sz“ (wie der Name sagt). Ich habe es übrigens bisher nur im Lateinischen Alphabet aber nicht in Fraktur oder Deutscher Handschrift wahrgenommen. Solange „sz“ als Schreibweise erlaubt war, schieb man einfach „in Maszen“, wies die Ungarn auch machen. Wie machen denn das die Schweizer ohne „ß“?

Ich würde ja gerne wieder generell „sz“ schreiben wenn „ß“ nicht vorhanden ist. Dann wäre auch dieselbe Klarheit rausgekommen.

Auch in der traditionellen Rechtschreibung wird ß durch ss ersetzt, wenn es im Zeichensatz nicht vorhanden ist, oder das ganze Wort in Grossbuchstaben geschrieben ist.
Die Schreibweise "sz" gibt/gab es in der Schweiz nicht.

In der Schweiz wird statt „ß“ immer "ss" verwendet.

ß ist keine Ligatur aus s und z, sondern aus dem langen s (ſ: das, das wie ein f ohne oder mit kaputtem Querstrich aussieht) und dem 'normalen' s.
"sz" als Umschreibung ist daher schlicht falsch und ist ein historischer Unfall (alte Schrift).

Wenn eine Berndeutsch-Übersetzung gemacht wird, müsste ja auch eine Zürideutsch-Übersetzung gemacht werden(und für Basel...und so weiter...). Diese halte ich auch für wertvoll, aber zuerst sollte doch eine de_ch Version erstellt werden, die auch von den meisten Unternehmen, ONGs etc schweizweit in Drupalprojekten eingesetzt werden würde.
Ich schlage vor als Grundlage z.B. die Rechtschreibung der NZZ zu nehmen http://static.nzz.ch/download/rechtschreibung/Rechtschreibreform_in_der_... bzw. http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/rechtschreibreform_nzz_1.570758.html. Hat jemand das schon initiiert? Ist das angedacht, geplant?

... hätte bitte jemand die Güte, mir zu erklären, wie eine eigene DE-CH-Übersetzungsdatei finanziert werden soll? Oder, als Alternative zum kapitalistischen Modell: Möchte gern jemand respektive eine Gruppe zigzehntausend Textketten in der Freizeit zusätzlich auf "CH-Kompatibilität" prüfen? - Meiner Meinung nach ist das kaum machbar! Ich bin schon froh & dankbar, wenn ein deutscher String vorhanden ist.

Wir könnten auf der DE-Version aufsetzen und sukzessive die CH-Version verbessern/anpassen oder auf eine bestehende CH-Version aufsetzen, die schon relativ gut übersetzt ist. Die Aufwände für die Anpassungen bestehen ja zur Zeit, zur Zeit müssen sie sogar pro Projekt neu angepasst werden, da wir Kunden hier in der Schweiz ja nicht Wörter wie 'Grüße' zumuten wollen. Eine einzige Version würde also allen Beteiligten die Aufwände reduzieren. Falls keiner bis jetzt damit angefangen hat, würde ich mich gerne daran beteiligen so etwas aufzubauen. Mir geht es im ersten Schritt darum zu sehen, wie viele daran interessiert sind so etwas um zu setzten. Gegen zusätzliche Sponsoren hätte ich natürlich nichts einzuwenden, das wäre dann aber der 2. Schritt.

Gut, das klingt motivierend, @pmdrupal! Weiter so.
Dann möchte ich nur noch darauf hinweisen, dass momentan im Bereich 'i18n' eine fundamentale Grundlagendiskussion im Gange ist — auf http://drupal.org/node/1035716 —, die möglicherweise auch in Betracht gezogen werden muss.

Wie kann man OmegaT denn vernünftig bei Drupal einsetzen? Eine kleine Anleitung wäre da ganz hilfreich... die Zeichenkodierung scheint dort auch Probleme zu bereiten.

Hier der Link zu dem oben erwähnten (aber nicht verlinkten) Artikel "Open-Source-Software für Übersetzer" von Alexandra Kleijn:

http://www.heise.de/open/artikel/Open-Source-fuer-Uebersetzer-1204029.ht...

Hallo,

wollte nur kurz anmerken, dass die Begrifflichkeiten zu unterscheiden sind.
Unter Module steht:
i18n = Localization

i18n steht aber für "internationalisation".

Kann das jemand korrigieren?
Wenn es jemand genauer interessiert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Internationalisierung_%28Softwareentwicklun...

Gruß